Feb 13 2012

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Auf der “Jagd und Hund” beworben: Sadistisches Jagdvergnügen in Kanada

Abgelegt unter Allgemein, Events

In diesem Beitrag geht es zwar nicht unmittelbar um Hunde, trotzdem gehört er meiner Meinung nach hierher. Und nicht nur deshalb, weil es wieder einmal Verwerfliches von der Messe mit dem Titel “Jagd und Hund” zu vermelden gibt:
Ich frage mich bei verschiedenen Gelegenheiten, warum normal denkende und empfindende Menschen Spaß daran haben, Tiere – Säugetiere zumal – einfach des vermeintlichen „Kicks“ wegen umzubringen. Anlass diesmal: Das Portal der WAZ Mediengruppe „Der Westen“ meldet, dass Reiseanbieter unter anderem in einem „blutig bebilderten Katalog“ für eine Eisbären-Safari in Kanada warben. „Es sind Angebote wie dieses“, schreibt „Der Westen“, „die Tierschützer in Deutschland gegen die gerade zu Ende gegangene Messe „Jagd & Hund“ in den Dortmunder Westfalenhallen aufgebracht haben. Mehrere Anbieter hatten unter anderem die Jagd auf Eisbären und andere bedrohte Tierarten beworben.“
Kanada gibt jährlich 700 Eisbären zum Abschuss frei, rechtlich sind die Anbieter der Bären-Killer-Aktion daher leider nicht zu belangen. Zwar ist der Handel mit Eisbär-Fellen verboten, die Just-for-fun-Jäger dürfen ihr Opfer jedoch als „persönlichen Gegenstand“ mit nach Hause nehmen. Wer 31.500 Kanadische Dollars auf den Tisch legt, dem wird der Abschuss eines Polarbären garantiert.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Messe durch ähnliche Angebote negativ auffällt. Und es wäre mit viel Glück nicht das erste Mal, dass öffentliche Empörung das Aus für eine Messe bedeutet: „Die ‘Internationale Waffenbörse’ wurde eingestellt, nachdem fragwürdige Militaria und kriegsverherrlichende Gegenstände im Angebot aufgetaucht waren.“ Okay, vielleicht kann man der „Hund und Jagd“ wegen gewaltverherrlichender Inhalte ja irgendwann auch das Wasser abgraben. Aber zurück zu meiner eingangs gestellten Frage: Warum bereitet es irgendjemandem Freude, ein so prächtiges Tier wie den Eisbären nur mal so zum Spaß abzuknallen? Die Antwort kann wahrscheinlich nur lauten: Aus Sadismus.
Protestaktion gegen die Eisbärenjagd in Kanada: Hier klicken!
Pro-Wildlife Protestaktion: Keine Jagd auf Eisbären: Hier klicken!

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Jan 22 2012

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Norbert Zajac beginnt mit Welpenverkauf im Supermarkt

Ursprünglich sollte es schon im September letzten Jahres losgehen. Der Start hat sich dann zwar etwas verzögert, aber jetzt macht Norbert Zajac, Besitzer des Tiergroßhandels „Zoo Zajak“, ernst: Seit Freitag letzter Woche kann man in seinem Discounter – allem Protest von Tierschützen zum Trotz – Hundewelpen verschiedener Rassen erwerben. Neben Dackeln werden unter anderem auch Australian Shepherds angeboten, die Preise liegen zwischen 799 und 899 Euro. Dem größten deutschen Tierhändlerverband ZZF hat Zajac mittlerweile den Rücken gekehrt, denn der untersagt seinen Mitglieder per Selbstverpflichtung die Präsentation von Hunden im Geschäft. Damit sollen, wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung in ihrer Ausgabe vom letzten Samstag hervorhebt, „Spontankäufe vermieden und die gründliche Überprüfung der Interessenten garantiert werden“.

Video: Hundeverkauf im Supermarkt. Hier klicken

„Die Nachfrage sei riesig, wird Zajac in der HAZ zitiert. Weiter schreibt die Zeitung:

Etwa 1000 Welpen pro Jahr zu verkaufen sei völlig realistisch. Bisher werden junge Hunde vor allem direkt beim Züchter gekauft. Dort gehört ein gründliches Gespräch mit dem Käufer über seine Lebensumstände zum Geschäft, und die Herkunft der Tiere ist akribisch dokumentiert. Viele Kaufinteressenten gehen auch zu den örtlichen Tierheimen, wo bundesweit Tausende Hunde auf neue Besitzer warten. Auch dort schauen die Mitarbeiter dem potenziellen Hundekäufer gründlich auf die Finger – inklusive unangemeldeter Hausbesuche, wie eine Hundefreundin in Duisburg erzählt. Die Kommerzialisierung des Welpenverkaufs, zumal in einem „Tier-Supermarkt“ der Superlative, empfinden Tierschützer deshalb als Provokation. Die Haltung der jungen Hunde in der reizarmen und stressigen Atmosphäre des Geschäftes führe zu Entwicklungsschäden. Außerdem brauche niemand weitere Hundeangebote, mehr als genug Tiere warteten in den Heimen auf ein neues Zuhause, sagte am Freitag ein Aktivist der Tierschutzorganisation Peta, die vor der Tür protestierte. Die Atmosphäre war aufgeheizt: Der Tierschützer wurde erst gar nicht in das Geschäft gelassen. Zwei Hundebesitzerinnen, die vor Kameras Kritik äußerten, ließ Zajac von Sicherheitsleuten aus dem Geschäft führen. Der Duisburger Geschäftsmann weist jede Kritik zurück. „Die Tiere haben es gut hier“, sagt er und verweist auf Tierboxen, die mit 35 Quadratmetern doppelt so groß seien wie gesetzlich verlangt, auf festangestellte Tierärzte und Rund-um-die-Uhr-Betreuung mit reichlich Personal. 800?000 Euro habe er insgesamt investiert. Sein Personal befrage jeden Kunden gründlich. Spontan- oder Mitleidskäufe seien bei Preisen um die 1000 Euro wenig wahrscheinlich. Und wer sich „verkauft“ habe, könne den Hund innerhalb eines Monats gegen 50 Prozent des Kaufpreises zurückgeben. Vor allem solche Zusicherungen überzeugten Hundefreunde angesichts mancher Missstände und des Schwarzmarktes im Hundehandel. „Wir haben doch alle schon genug Elend gesehen“, sagte etwa Hundehalterin Kerstin Jacobs in Duisburg. „Hier holt niemand Hunde aus Osteuropa aus dem Kofferraum.“ „Manche angeblichen Züchter halten ihre Hunde auf dem Balkon – dann doch wohl besser hier“, meint Ulrike Samel aus Hattingen im Ruhrgebiet.

Bericht von Hundetrainerin Melanie Schneider auf Hundeleben in Hannover:An-der-Leine.de

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Jan 16 2012

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Hunde-Nomen est Omen?

Abgelegt unter Mensch und Hund

Während man früher eher Pragmatismus bei der Namensgebung für seinen Hund walten ließ, muss es dabei heute extravagant, trendy und trotzdem individuell zugehen.
Ein Erfahrungsbericht mit persönlichem Einschlag.

Ja, mit den Hundenamen ist das schon so eine Sache. Nachdem jetzt meine Hundeblog- und Journalisten-Kollegin Inka Burow sowie selbst die Frankfurter Allgemeine Zeitung etwas dazu geschrieben haben, muss ich hier auf hund-um-hannover.de natürlich auch noch meinen Senf dazu geben.
Inka Burow erinnert sich an einen Jäger, über den sie in ihren frühen Journalistinnen-Jahren einmal ein Portrait verfasst hat: Dabei sei ihr hauptsächlich der Jäger-Dackel „Purzel’“ im Gedächtnis geblieben, mit dem sie während des Interviews den Sessel teilen musste. Im Gesprächsverlauf habe sich heraus gestellt, dass es sich bereits um „Purzel 5“ handelte. Sie sei schockiert gewesen, schreibt Inka.
Während heutzutage auch der Hundename für das Image seines Halters herhalten muss und daher möglichst extravagant und individuell zu sein hat, legte man früher eher ein instrumentelles Verhältnis gegenüber dem Hund und dessen Benennung an den Tag. Ein Onkel von mir betrieb in den sechziger, siebziger und achtziger Jahren einen kleinbäuerlichen Betrieb in der Nähe des niedersächsischen Städtchens Burgdorf. Gegenüber dem Hauseingang stand eine Hundehütte und hier residierte als Wachhund über Jahrzehnte ein Hund namens Harras. Natürlich nicht einer, sondern im Verlauf der Jahre immer mal wieder ein anderer, der Name allerdings blieb stets derselbe: Harras. Dabei handelte es sich um Mischlinge, die sich aber auch äußerlich immer sehr ähnlich waren, so etwas wie ein Mix aus Schäferhund und hellem Labrador. Und hätte man nicht gewusst, dass ein Hundeleben selten länger als 15 Jahre währt, so wäre wohl der hier über Jahre immer mal wieder stattfindende Generationenwechsel gar nicht aufgefallen. Mein Onkel mochte seine Harrase – oder sollte man im Plural vielleicht Harri sagen? – aber sie hatten tagsüber wie nachts, winters wie sommers ihren Platz in dieser Hundehütte und dafür zu sorgen, dass kein Fremder sich unbemerkt dem Anwesen nähern konnte.
Heutzutage stürben die traditionellen Hundenamen wie Rex, Hasso und Bello – und auch der Name Harras mag dazugehören – aus, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Der Hundebesitzer wolle zeigen, dass er Kosmopolit sei: „Vor 100 Jahren hießen Hunde ob ihres Äußeren manchmal noch „Krummbein“. Andere sagten mit ihren Namen etwas über ihre Funktion oder ihre Fähigkeiten aus: ‚Greifan’ oder ‚Putzenweg’ oder ‚Taugenichts’. Heute hingegen lassen nur noch wenige Namen auf Äußerlichkeiten schließen – und wenn, dann nur verschlüsselt oder zumindest nicht in deutscher Sprache“.
Nun ja, „Putzenweg“, „Krummbein” oder „Taugenichts“ hätten auch mir gefallen. Und wohl zu Beruhigung meiner Frau ist mir dieser FAZ-Artikel nicht schon früher unter die Augen gekommen. Etwa damals, als wir über die Namensgebung des kleinen Aussierüdens durchaus kontrovers beratschlagten, der demnächst ins Haus kommen sollte.

Dieser Hund heißt weder Hasso noch Bello. Und auch nicht Slibowitz!

Auf einem der ersten Bilder, die ich seinerzeit im Internet von Australien Shepherds fand, war ein Exemplar vom Schlag Red Tri – also mit rot-weiß-brauner Fellzeichnung – zu sehen, der gerade einem wild gewordenen Rind beherzt in die Fersen zwackte. „Der Hund muss Zwacker heißen“, so meine spontane Eingebung. Doch schon bald beschlichen mich Zweifel. Nomen est Omen, wie wird der arme Hund dastehen, sollte er seinem Namen irgendwann wirklich einmal Taten folgen lassen. Das fiele doch gleich auf den namensgebenden Besitzer zurück. Dann Störtebeker, das fand ich witzig und echt originell. „Bloß nicht“, protestierte meine Frau, „außerdem haben se’ den doch geköpft“. Stimmt eigentlich, musste ich einräumen, diese Assoziation gefiel mir auch nicht. Und so kamen wir ganz kosmopolitisch und individuell auf einen Namen aus dem Bereich der Jazzmusik. Ob unser Hund die mag, konnte ich bisher noch nicht verifizieren. Aber man ist und bleibt doch ein Kind seiner Zeit. Im Trend bei Hundenamen sind derzeit übrigens auch die Bezeichnungen für hochprozentige alkoholische Getränke, wie Whiskey, Grappa oder Ramazotti. Das kann man auch bei Inka Burow nachlesen: „Wenn ich heute darüber nachdenke, könnte mein mit „Grappa“ wenige Jahre später begonnenes Hundenamengebungskonzept eine Folge des kleinen blonden Ramazzottis aus Herford sein, mit dem meine große Liebe zu Hunden begonnen hat vor fast 19 Jahren.“ Ich persönlich bin bei meiner Frau mit dem Vorschlag „Slibowitz“ gescheitert. Leider oder zum Glück. Ich weiß es nicht!
PS. Also für alle, die etwas ganz Individuelles und Ausgefallenes suchen: Der Name “Slibowitz” ist noch frei!

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Dez 28 2011

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Der weiße Boxer

Abgelegt unter Mensch und Hund

Ein weißer Boxer
Viele werden sich bestimmt noch an die „Hannover geht Gassi“-Veranstaltung“ 2010 auf dem Gelände der Pferderennbahn in Langenhagen erinnern. Auch ich war dort unterwegs, seinerzeit noch mit meiner Olympus E-300. Dabei kam mir unter anderem ein weißer Hund mit etwas faltigem Gesicht, hellen Lefzen, hellen Augenlidern und, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, einer blauen Iris im rechten Auge, vor die Linse. Der Hund war scheinbar ein Albino. Doch da hatte ich mich getäuscht! Allein wegen seines interessanten Aussehens jedenfalls fand ich auch das Bild ganz beachtenswert. Ich hatte aber keine Ahnung, was für eine Rasse ich hier vor mir hatte, oder ob es sich vielleicht einen Mischlingshund handelte . Am ehesten hätte ich auf Dogo Argentino getippt, aber dafür war er eigentlich zu klein. Einige Wochen später traf ich den Hund während eines Hundespaziergangs wieder und sprach die Besitzerin an. Dabei erfuhr ich, dass es sich hier um einen weißen Boxer handelte. Da wäre ich von allein sicher nicht drauf gekommen, denn die Nase war viel stärker ausgeprägt, als es normalerweise bei Boxern der Fall ist.
Weiße Boxer sieht man immer noch selten. Ein wesentlicher Grund dafür: Unter Züchtern gelten die Weißen immer noch als fehlerhafter Farbschlag und noch bis in die neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurden sie meistens nach der Geburt sofort getötet. „Nicht zu verkaufen, weg damit“, eine üble Vorstellung. Immerhin können wir auf der Website der Boxer-Nothilfe lesen, dass sich in den „letzten Jahren bei vielen Züchten einen Einstellungswandel vollzogen hat: „Immer mehr können es mit ihrem Gewissen nicht mehr vereinbaren, ein Tier einfach zu töten, nur weil es nicht dem Standard entspricht. Viele bemühen sich mittlerweile, auch für diese Boxer ein geeignetes Zuhause zu finden.“ Weiße Boxer sind, heißt es da weiter, „genauso lebensfähig und liebenswert wie die ‚Standardboxer’“. Hoffen wir also, für uns und die Boxer, in Zukunft mehr von diesen interessanten Hunden sehen zu können.
Mehr Informationen über weiße Boxer finden Sie hier – bitte klicken!

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Dez 02 2011

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Gern gesehene Zuwanderer: Niedersachsen wird Wolfsland!

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Niedersachsen wird Wolfsland, titelt die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) in ihrer heutigen Ausgabe. Jägerpräsident Helmut Dammann-Tamke und Umweltminister Hans-Heinrich Sander rechnen laut HAZ damit, dass schon im kommenden Jahr ein Wolfspaar im Wendland oder in der Lüneburger Heide zusammenfindet und Nachwuchs bekommt. Wölfe „sind menschenscheu, umtriebig und haben vielerorts einen schlechten Ruf“, schreibt die HAZ weiter. Bei der Landesregierung in Hannover und den meisten Jägern seien sie aber gern gesehene Zuwanderer.

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Dez 01 2011

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Wie der Mensch auf den Hund kam

Abgelegt unter Mensch und Hund

Fakt ist: Der Hund stammt direkt vom Wolf ab. Frühere Spekulationen, wie etwa noch von Konrad Lorenz, der auf bestimmte Schakalarten als Vorfahren tippte, sind inzwischen durch Genanalysen widerlegt worden. Auch wurde vor noch nicht allzu langer Zeit vermutet, dass der Urhund irgendwann in Mesopotamien durch eine zunächst langsam verlaufenden Domestizierung aus dem Wolf hervor gegangen ist, und sich von dort aus über die ganze Welt verbreitete. Inzwischen gilt es jedoch als bewiesen, dass unabhängig voneinander erste noch wolfsähnliche Hundeschläge aus verschiedenen Wolfstypen in Zentralasien, Nordafrika und dem vorderen Orient entstanden (Bloch 2011). Lange Zeit wurde außerdem die Theorie vertreten, Steinzeitmenschen hätten zunächst verwaiste Wolfswelpen in ihre Obhut genommen, aufgezogen und so an den menschlichen Kontakt gewöhnt.
Chihuahua
Ach in ihm steckt ein Wolf
Durch Weiterzüchtung sei so der Hund entstanden. Heute geht man eher von der Annahme aus, dass die Wölfe selbst sich den Menschen immer weiter annäherten, um sich an ihren Nahrungsabfällen schadlos zu halten. Dies müssten Wölfe mit einer geringeren „Fluchtdistanz gewesen sein, die sich nicht so leicht stören ließen und nicht beim kleinsten Verdacht einer Störung das Weite suchten“, wie der Wissenschaftsjournalist Alwin Schöneberger formuliert (Schöneberger, 76). Wahrscheinlich haben die noch nomadisierenden Menschen irgendwann mitbekommen, dass sie an dem Verhalten der von den menschlichen Abfällen lebenden Caniden, das lateinische Wort für „hundeartige“, damals noch eine sich langsam zum Hund entwickelnden Wolfsart, erkennen konnten, ob irgendwo Gefahren lauerten. Diese Wölfe umlagerten die menschlichen Lagerstätten und machten es den anderen Beutegreifern schwerer, sich ihnen zu nähern. Das nutzten die Menschen aus ¬– Mensch und Wolf kamen in Kontakt. Schließlich erkannte man auch die Nützlichkeit der mittlerweile schon zum Hund gewordenen Wölfe für die Jagd.
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Okt 19 2011

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Mach mich nich an Alder! Oder: Konflikte in Canidistan

“Warum reagieren Hunde eigentlich immer aggresiv, wenn sie fremden Artgenossen begegnen?”, wurde ich vor einiger Zeit von einem Bekannten gefragt. Der Mann hat wenig bis gar nichts für Caniden übrig und wollte im Grunde lediglich seiner Auffassung Ausdruck verleihen, dass Hunde ohnehin nur Stress verursachen. Soweit, so schlecht.

Du deins – ich meins!

Natürlich wissen wir: Wenn sich fremde Hunde begegnen, kommt es keineswegs automatisch zu aggressiven Reaktionen. Allerdings: Treffen zwei sich unbekannte geschlechtsreife Rüden oder Hündinnen aufeinander, muss es zwar nicht zwingend zu konfliktgeladenen Situationen kommen, möglich ist das allerdings schon. Denn schließlich stehen sich hier zwei potenzielle Konkurrenten gegenüber. In Ur-Canidistan, der Welt der Wölfe in der sogenannten freien Natur, gehen sich fremde Rudel lieber aus dem Weg, um Konflikte um Ressourcen und Reviere zu vermeiden. Übrigens: Würde es da ähnlich häufig, ähnlich brutale Konflikte geben wie unter konkurrierenden Menschengruppen, Nationen, Ethnien, Rockergruppen oder Streetgangs etwa, hätten sich die Wölfe wahrscheinlich schon gegenseitig ausgerottet. Sie tun das nicht, ein Hinweis darauf, dass sie in mancherlei Hinsicht um einiges pfiffiger sind als die Menschen.
Wolfsaugen
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Jul 30 2011

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Schafe und Soldaten – Allianz gegen Hundefreiheit auf dem Truppi

Etwa 500 Schafe grasen derzeit auf dem Truppenübungsplatz Isernhagen-Süd, und das, was da täglich vorn hineingeht, kommt auch kurze Zeit später in verdauter Form hinten wieder raus. Bundeswehr-Feldwebel Frank Wenske stört sich daran nicht. Er macht sich vielmehr Sorgen, dass seine Soldaten beim Üben möglicherweise in Hundefäkalien herumkriechen müssten. So jedenfalls hat er es der Nordhannoverschen Zeitung laut Bericht vom 29. Juli 2011 zu Protokoll gegeben. Ob Schafskacke wirklich so viel angenehmer für die Soldaten ist, sei dahin gestellt. Ihr Vorteil besteht auf jeden Fall darin, dass sie sich von der Bundeswehr weit besser vergolden lässt als der Dog-Shit. Denn damit seine Schafe auf dem Truppi grasen und ihre Notdurft verrichten dürfen, muss Schäfer Frank Weizenkorn Pacht an die Bundeswehr entrichten. Zwar werden auch Hundebesitzer zur Kasse gebeten, nämlich in Form der recht üppigen Hundesteuer, aber weitergehende Ansprüche haben sie daraus nicht abzuleiten, wie wir wissen.
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Jul 29 2011

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Hunderunde im Nordostens Hannovers: Der kleine Truppi

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Wenn in Hannover vom Truppi der Rede ist, weiß fast jeder Hundehalter worum es geht, nämlich um den Standortübungsplatz in Isernhagen-Süd. Dort allerdings hat die Bundeswehr unter anderem mit Bußgeldern gegen Leinenzwangverstöße in den letzten Monaten Tabula Rasa gemacht.
Weniger bekannt als dieses einstige Hundespaziergangs-Mekka ist das von Eingeweihten als kleiner Truppi bezeichnete Gelände, ein Landschaftsschutzgebiet an der Kugelfangtrift im Nordosten Hannovers. Es liegt cirka 400 Meter von der Vahrenwalder Straße entfernt direkt neben der Emmich-Cambrai-Kaserne, in der sich derzeit die zentrale Feldjägerschule der Republik befindet. Der kleine Truppi umfasst eine Fläche von gut einem halben Quadratkilometer und ist damit etwas größer als die Alte Bult, Hannovers Hundetreffpunkt im Süden der Stadt. Darüber hinaus ist er bei weitem nicht so stark frequentiert wie sein südliches Pendant.
Weg zum Kleinen Truppi
Weg zum kleinen Truppi
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Jun 01 2011

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Niedersachsen: Das neue Hundegesetz kommt!

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Das neue niedersächsische Hundegesetz ist amtlich. Darauf hat sich vor einer Woche das Regierungskabinett geeinigt. Zukünftig gilt Versicherungspflicht für Hundehalter, außerdem muss jeder Hund einen Chip mit den Informationen über Herkunft und Halter tragen. In zwei Jahren wird der Hundeführerschein verbindlich eingeführt. Hier hat der Gesetzgeber jedoch etliche Ausnahmen vorgesehen.
Mehr über das neue niedersächsische Hundegesetz – hier klicken!

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Nein zum Welpenhandel bei Zoo Zajac